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Graz Sehenswürdigkeiten: 39+ Highlights (+ Reisetipps)

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Nachdem Graz in der Vergangenheit oft zugunsten Wiens, Salzburgs oder Innsbrucks von Touristen geschmäht wurde, entwickelt sich die Stadt langsam aber doch zu einem würdigen Mitstreiter unter den beliebtesten Reisezielen Österreichs. Und das zu Recht. Mit seinen bunt gemischten Architekturstilen, explodierenden Foodie-Szene, grünen Parkanlagen, pulsierendem Nachtleben, und ausgefallenen Museen, hat Graz für jeden etwas zu bieten.

Graz ist eine Stadt der Erlebnisse, die den neugierigen Reisenden belohnt. Als eingefleischte Grazer empfehlen wir in diesem Blogpost unsere liebsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Graz. 

Dieser Artikel erscheint in bezahlter Zusammenarbeit mit VisitGraz im Rahmen des #GrazAmbassadors Projektes. Unsere Meinung wird dadurch aber natürlich nicht beeinflusst. Wir berichten ohne Verpflichtungen von unseren ehrlichen Erfahrungen. Der Artikel enthält außerdem Partnerlinks. Mehr dazu erfährst du hier.

Warum Man Graz Besucht Haben Muss

Graz ist eines der bestgehüteten Geheimnisse Europas. Die Stadt liegt im Südosten Österreichs, nahe der ungarischen und slowenischen Grenze, uns ist mit rund 330.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Österreichs.

Die Stadt zeichnet sich besonders durch ihre elegante Altstadt aus. Bis zum 17. Jahrhundert war Graz ein echter Rivale Wiens als Heimat der Leopoldinischen Linie der Habsburgerfamilie. Mit sich brachten diese einen Hang zum Dramatischen und Pompösen. Graz beeindruckt daher auch heute noch durch seine Barockarchitektur und Renaissancehöfe.

Graz fehlt zwar der typisch alpine Charakter, jedoch machen das Murufer und das umliegende Hügelland die Stadt unbestreitbar attraktiv. Graz zeichnet sich auch durch seine malerischen Kirchen, historische Sehenswürdigkeiten, freundliche Einheimische und eine aufstrebende Craft-Beer-Szene aus.

Einer der anderen Gründe, warum Graz so besonders ist, ist, dass es mit deutlich weniger Touristen seinen wahren österreichischen Charakter bewahrt hat.

Graz Sehenswürdigkeiten

In Graz gibt es jede Menge großartiger Dinge zu tun, was die Stadt geradezu perfekt für einen Kurzurlaub macht. Egal ob du dich für Architektur, Museen, gutes Essen, oder Shopping interessierst, in Graz ist bestimmt etwas für dich dabei. 

Hier ist eine Auswahl unserer liebsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Graz. Du findest diese auch auf der interaktiven Karte.

1. Grazer Altstadt

Die malerische Altstadt von Graz vermittelt die Atmosphäre einer typischen österreichischen Mittelalterstadt. Ein Spaziergang durch die Kopfsteinpflasterstraßen, gesäumt von wunderschönen alten Gebäuden mit roten Dächern und barocken Kirchtürmen, ist zweifellos eines der besten Dinge, die man in Graz unternehmen kann. 

Die Grazer Altstadt wurde 1999 zu Recht in die Liste der UNESCO-Weltkulturerben aufgenommen.

In der Altstadt gibt es viel zu sehen und es ist ein großartiger Ort, um sich zu verirren und herumzuwandern. Folge den gepflasterten Gassen, die fast ein Jahrtausend lang von Wagenrädern und Schuhleder abgetragen wurden. 

Enge Gassen und gut erhaltene Fassaden erzählen die Geschichte der Stadt, die mehr als 900 Jahre zurückreicht. Zu unseren Lieblingsstraßen zählen die Hofgasse, die Sporgasse, und die Sackstraße. Halte deine Kamera bereit!

InsiderTipp

Um die historische Altstadt von ihrer magischsten Seite zu erleben, komm in den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend und genieße die Romantik ganz alleine auf ruhigen Spaziergängen, wenn das goldene Licht die Straßen durchflutet.

2. Grazer Hauptplatz

Der Grazer Hauptplatz ist zweifellos eine der Attraktionen, die man in Graz gesehen haben muss. Der Platz im Herzen der Stadt hatte seinen Ursprung in der Mitte des 12. Jahrhunderts als Hauptmarktplatz – eine Tradition, die bis heute erhalten bleibt. 

In der Tat scheint sich alles in Graz um diesen trapezförmigen Marktplatz zu drehen. Tausende Menschen beleben den Platz jeden Tag. Außerdem dient er auch als Veranstaltungsort für viele bedeutende Festivals und Events.

Die Gebäude rund um den Platz weisen vor allem spätgotische Strukturen und/oder Biedermeier- bzw. Barockfassaden auf. Dazu kommen oft aufwendige Stuckverzierungen. Halte Ausschau nach dem Weißsche Haus an der Nummer 3, der Adlerapotheke an der Nummer 4, und dem Bürgerhaus Zum Großen Christoph an der Nummer 6.

Mein Favorit ist jedoch das Luegg Haus an der Nummer 11, das sich durch Rundbogenarkaden und eine reich verzierte Fassade aus dem 17. Jahrhundert auszeichnet. 

Das Herz des Hauptplatzes wird vom Erzherzog Johann Brunnen dominiert. Erzherzog Johann war an der Entwicklung der Stadt, wie wir sie heute kennen, maßgeblich beteiligt. Die vier Nymphen um ihn herum sind allegorische Darstellungen der vier Hauptflüsse der Steiermark: Mur, Enns, Drau, und Sann – obwohl letztere durch das heutige Slowenien fließt.

3. Grazer Rathaus

Das majestätische Grazer Rathaus am südlichen Ende des Hauptplatzes ist ein beeindruckender Anblick. Die Geschichte des Gebäudes spiegelt wider, wie Graz im Laufe der Jahrhunderte gediehen ist. 

Dieses beeindruckende Gebäude im späthistorischen Stil wurde 1893 an derselben Stelle fertiggestellt, an der sich zwei frühere Rathäuser befanden. Der von den Wiener Architekten Wielemans und Reuter entworfene Bau des Grazer Rathauses wurde mit Mitteln aus einer Weinsteuer finanziert. 

Achte auf die verschiedenen interessanten Statuen an der Fassade des Gebäudes, die bemerkenswerte österreichische Persönlichkeiten und die habsburgischen Kaiser darstellen. Man findet auch auch vier Skulpturen, die Kunst, Wissenschaft, Handel und Industrie gewidmet sind.

Man kann das Rathaus betreten, um einen Blick auf die prächtigen Innenräume zu werfen. Darunter finden sich atemberaubende Kassettendecken, Porträts früherer Grazer Bürgermeister, ein Gemälde, das das Rathaus im Laufe der Zeit darstellt, und sogar einen steirischen Messingpanther. Das Grazer Rathaus ist täglich geöffnet bei freiem Eintritt.

Fun Fact

In den berauschenden Tagen des Habsburgerreichs war Graz aufgrund seines milden Klimas eine beliebte Rentnerstadt für Offiziere und Beamte, und sein Ruf als konservative Stadt voller Rentner führte dazu, dass er sogar den Spitznamen Pensionopolis erhielt. Heute ist Graz jedoch eine lebhafte Studentenstadt mit acht Hochschulen und Universitäten und einem aktiver aktiven Barszene.

4. Grazer Dom

PC: Thomas Ledl / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), via Wikimedia Commons

Der Grazer Dom ist zweifellos eine der besten Sehenswürdigkeiten in Graz. Die Kathedrale ist eine ehemalige Schlosskirche, die Mitte des 15. Jahrhunderts für Kaiser Friedrich III. erbaut wurde. Damals war Graz eine Kaiserstadt. 

Das Westportal trägt das Wappen des Kaisers und sein berühmtes Motto AEIOU, das bis heute noch unterschiedlichst interpretiert wird – beispielsweise als „Austriae Est Imperare Orbi Universo“ (Es ist Österreich bestimmt, die Welt zu beherrschen). 

Das gotische Äußere der Kathedrale ist bis auf den reich verzierten Turm und den goldenen Turm recht spartanisch. Tritt ein und bestaunee das kunstvolle Interieur, das geschickt barocke und gotische Elemente kombiniert. 

Achte besonders auf das gotische Gottesplagenbild- Fresko, das das Leben in den frühen 1480er Jahren darstellt, als Graz von einer Reihe schrecklicher Ereignisse heimgesucht wurde (Türkenbelagerung, Schwarzer Tod, und Heuschrecken).   

Sehenswert sind außerdem der reich verzierte Hochaltar, die wunderschöne Domorgel und zwei Reliquienkisten aus der Renaissance, die jeweils Elfenbeinreliefs mit Allegorien von Liebe, Tod und Zeit tragen.

Der Grazer Dom ist täglich geöffnet und der Eintritt ist frei.

5. Schloss Eggenberg

Das Schloss Eggenberg aus dem 17. Jahrhundert ist einer meiner Lieblingsorte in Graz. Dieses historische Schloss ist nicht nur eine der beeindruckendsten Barockbauten in Graz, sondern in ganz Österreich. 

Es wurde für eine der wichtigsten Familien der Region, die Eggenberger, gebaut, die sich zu einer der reichsten Familien in der Region entwickelt hatten, bevor sie ihr Vermögen zur Finanzierung militärischer Karrieren verwendeten.

Das Gebäude befindet sich in einem großen Park. Die vier Flügel des Barockbaus umgeben einen großen Hof mit gewölbten Arkaden und zwei kleineren Höfe, die durch die Palastkirche getrennt sind. 

Wenn man möchte, kann man eine Führung durch den riesigen Palast mit seinen 365 Fenstern, 31 Zimmern auf jeder Etage, 24 Prunkräumen mit 52 Türen und 4 Ecktürmen machen, die als Allegorie der universellen Ordnung dienen.

Der Rundgang durch die 24 Prunkräume führt durch eine Reihe von Schlafzimmern, Empfangsräumen und Themenzimmern, die mit makellos erhaltenen Möbeln, Wandteppichen und Verzierungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert gefüllt sind. 

Eines der Highlights sind die ostasiatischen Zimmer, die mit ostasiatischem Kunsthandwerk, chinesischem Porzellan, und Seidenmalereien dekoriert sind. Der achtteilige japanische Paravent aus dem frühen 17. Jahrhundert bietet eine einzigartige und bis dahin unbekannte Ansicht der Burg von Osaka.

Das Beste ist jedoch der exquisite Planetensaal, ein prächtiger Saal mit wunderschönen Stuck- und Barockgemälden, die astrologische Symbolik und Mythologie der Eggenberg-Familie zu einer komplexen Allegorie verbinden. 

Die Gemälde zeigen Tierkreiszeichen und eine Figur des Sonnengottes Helios, die Kaiser Leopold I symbolisiert. Du solltest auch einen kurzen Blick auf die reich verzierte Kapelle des Palastes werfen, die eine beeindruckende byzantinische Ikone und Deckenfresken zeigt.

Die Führung durch die Prunkräume findet von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von April bis Oktober um 10:00, 11:00, 12:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr statt. Sie kostet 15 EUR. Fotografieren ist leider nicht erlaubt.

InsiderTipp

Die meisten Grazer Museen fallen unter das Dach des Universalmuseums Joanneum. Du kannst viel Geld für einzelne Eintrittsgelder sparen, indem du ein 24-Stunden-Ticket (15 EUR) oder ein 48-Stunden-Ticket (21 EUR) kaufst, die jeweils an den Museumskassen erhältlich sind.

6. Landeszeughaus

Ein Besuch in der Steirischen Waffenkammer (Landeszeughaus) ist eines der besten Dinge, die man in Graz unternehmen kann. Mit einer Sammlung von über 32.000 Objekten zählt das Landeszeughaus heute zur weltweit am besten erhaltenen mittelalterlichen Waffensammlung. 

Das Museum selbst befindet sich in einem Gebäude mit einer schönen italienischen Renaissancefassade, die für ihre Statuen der Kriegsgottheiten Mars und Minerva am Eingang bekannt ist.

Die Waffenkammer wurde zwischen 1642 und 1645 gebaut, um der lokalen Bevölkerung im Falle eines türkischen Angriffs einen leicht verfügbaren Waffenbestand zur Verfügung zu stellen. 

Graz hat eine lange Geschichte als Militärzentrum und war mehr als zwei Jahrhunderte lang ein Bollwerk gegen die osmanischen Türken, das die bedrohten österreichischen Provinzen Steiermark, Kärnten und Krain schützte.

Die umfangreiche Sammlung erstreckt sich über vier Stockwerke und umfasst eine Masse Pistolen, Gewehre, Geschirre, Helme und Rüstungen, die von Infanterie und Adligen verwendet werden. 

Besonders gut hat mir die Sammlung ungarischer Säbel aus dem 16. Jahrhundert und der Musketen aus dem 17. Jahrhundert gefallen. Wenn du eine Leidenschaft für historische Waffen hast, wirst du eine Menge Spaß im Landeszeughaus haben.

Das Landeszeughaus ist von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10:00 bis 17:00 Uhr (April bis Oktober) geöffnet. Von November bis März ist der Eintritt nur bei Führungen möglich. 

Der Eintritt kostet 9,50 EUR. Ich empfehle, dass du in einen Audioguide (2,50 EUR) investierst, da im Museum selbst nur sehr wenig beschildert ist.

7. Grazer Schlossberg

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Graz, der Schlossberg, ist ein 473 Meter hoher bewaldeter Hügel mit Blick auf die Altstadt. Auf diesem sich die einstmalige Festung, wo Graz gegründet wurde. 

Diese Festung war seit dem Mittelalter der Schlüssel zur Verteidigung der Stadt und hielt sich 1809 bis zum Schluss wacker gegen Napoleons Armeen. Letzten Endes zerstörte sie die französische Armee jedoch gänzlich, mit der Ausnahme des Uhrturms und des Glockenturms.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf den Schlossberg zu gelangen. Wenn du dich sportlich fühlst, kannst du die 260 Stufen der Schlossbergstiege hinaufsteigen. Ansonsten kannst du den Lift nehmen, welcher dich durch den Berg befördert. Ja, durch den Berg. Die dritte Alternative und mein persönlicher Favorit ist die Schlossbergbahn. 

Sobald du oben angekommen bist, kannst du durch die üppige bewaldete Parklandschaft schlendern oder einfach den atemberaubenden Panoramablick über die Dächer genießen. Am besten verbringt man die Zeit mit einer guten Flasche steirischen Wein und einem kleinen Picknick.

8. Grazer Uhrturm

Der Uhrturm ist das Wahrzeichen von Graz. Er entstand Mitte des 16. Jahrhunderts, als der ursprüngliche gotische Turm in einem zeitgemäßeren Renaissancestil mit drei Wappen an den Wänden erneuert wurde. 

Der Uhrturm ist außerordentlich fotogen, leitet aber oft zum Schmunzeln an. Zu Anfang möchte man meinen, die Zeit während des Picknicks komplett übersehen zu haben. 

Dies ist auf eine eigenartige Anomalie zurückzuführen, bei der der Minutenzeiger und der Stundenzeiger der Uhr tatsächlich vertauscht sind. Das liegt daran, dass der Minutenzeiger erst einige Zeit nach dem Stundenzeiger ergänzt wurde.

Interessanterweise ist der Uhrturm einer der letzten beiden stehenden Teile der ursprünglichen Festung Schlossberg, deren Abriss 1809 von Napoleon angeordnet wurde, nachdem seine Armee die Habsburger besiegt hatte. Der Uhrturm wurde damals schon so geschätzt, dass die Bürger Napoleon ein Lösegeld von 2987 Gulden und 11 Pfennigen für ihn zahlten.

9. Basilika Maraiatrost

Die Basilika Maraiatrost ist für mich die schönste und sehenswerteste Kirche in Graz. Die Kirche befindet sich im Stadtteil Mariatrost am Rande der Stadt auf dem Purberg. Die elegante Barockfassade wird durch die unverkennbaren gelb-cremefarbenen Zwillingstürme und die große Kuppel in der Mitte ergänzt.

Zur Basilika führt eine Treppe mit 216 Stufen. Der Innenraum wird von prächtigen Deckenfresken und Altären dominiert. Die Gewölbe und das Innere der Kuppel sind mit Trompe-l’oeil-Fresken verziert, die das Leben der Jungfrau Maria und der vier abendländischen Kirchenväter darstellen.

Besonders beeindruckend ist der vergoldete Hochaltar mit einer spätgotischen Holzstatue der Jungfrau Maria. Bereits im 17. Jahrhundert wurden dieser Statue viele Wunder zugeschrieben. Jedes Jahr treffen sich Tausende fromme Österreicher, Kroaten, Ungarn und Slowenen in der Basilika, um die Statue zu sehen.

10. Murinsel

Die auf der Mur schwimmende Murinsel ist eines der beliebtesten Wahrzeichen von Graz. Diese Insel, die auch als Fußgängerbrücke fungiert, ist eine Kreation aus Glas und Stahl, die 2003 errichtet wurde, als Graz zur Kulturhauptstadt Europas ernannt wurde. 

Die Insel in der Mur ist eine Idee des amerikanischen Architekten Vito Acconci, der sich wünschte, dass die Insel einer riesigen Muschel ähnelt. Das Ergebnis ist eine wunderbar fließende Struktur, bei der der Hauptteil des „Gebäudes“ sich um den inneren Rand herumschwenkt und sich krümmt, wodurch Wege und Tunnel entstehen.

Obwohl die Insel allein architektonisch interessant ist, ist sie auch aufgrund ihres Cafés einen Besuch wert. Das Café / die Bar, das unter einem Wasserdach liegt, bietet eine interessante Aussicht und damit die Möglichkeit, die Stadt aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. 

Obwohl die Insel in der Mur tagsüber beeindruckend aussieht, ist es am besten, sie zu sehen, sobald die Sonne untergeht. Die gesamte Stahlhülle wird mit tiefblauen Lichtern beleuchtet, wodurch ein großartiges Fotomotiv entsteht.

11. Kunsthaus Graz

Das Kunsthaus Graz, das wohl umstrittenste Bauwerk der Stadt, ist eine der besten Sehenswürdigkeiten in Graz. Das Gebäude wurde 2003 anlässlich des Grazer Kulturhauptstadtjahres enthüllt und steht in scharfem Kontrast zu den roten Terrakottadächern und der Barockarchitektur der Altstadt.

Zu sagen, dass die Architektur des Museums für moderne Kunst faszinierend und einzigartig ist, ist nur milde ausgedrückt. Meiner Meinung nach ähnelt diese hochmoderne, blobartige Struktur einem riesigen Android oder einem übergroßen Körperorgan.

Die dunkelblau schimmernden Acrylplatten des Gebäudes sind mit fast tausend Lichtern ausgestattet, die so programmiert werden können, dass sie Text und einfache Bilder anzeigen können und das Gebäude nachts beleuchten. Kein Wunder, dass das Kunsthaus auch liebevoll “Friendly Alien” und “Spacelab” genannt wird.

Das Museum zeigt eine Reihe internationaler Ausstellungen, die alle drei bis vier Monate wechseln. Das ständig wechselnde Programm zeitgenössischer Kunstausstellungen ist so ungewöhnlich und provokativ wie das Gebäude selbst.

Das Kunsthaus ist von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10:00-17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9,50 EUR.

12. Mausoleum von Ferdinand II

Mach dich auf den Weg durch die engen Gassen den Berg hinauf zum Mausoleum von Ferdinand II., einem atemberaubenden Stück manieristisch-barocker Architektur, das zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Graz gehört. Es ist eines der bemerkenswertesten Gebäude der Stadt.

Diese mit Kuppeln verzierte Struktur wurde 1638 als Grab für Kaiser Ferdinand II. und seine Familie fertiggestellt. Als frommer Katholik war der Kaiser für seine äußerst harten Maßnahmen zur Einführung der Gegenreformation in seinem Hoheitsgebiet sowie für den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges, einem der blutigsten Konflikte Europas, berüchtigt.

Die Architektur des Mausoleums ist wunderschön und vereint gekonnt eine Vielzahl von Stilen,  und wirkt fast wie eine Kreuzung zwischen einem antiken Tempel und einer Barockkirche. 

Unter den üppigen barocken Details an der cremefarbenen Fassade sind besonders die Statuen hervorzuheben. Eine der prominentesten ist jene der heiligen Katharina, die sich gegen das Rad lehnt, auf dem sie gefoltert wurde.

Das Innere des Mausoleums ist ebenso beeindruckend wie das Äußere und weist feine Stuckarbeiten und wirbelnde Fresken an der Decke auf. Die Krypta des Mausoleums enthält die Überreste von Kaiser Ferdinand II., seiner Frau und seinem Sohn. 

Interessanterweise sind ihre Gräber durch einfache Steintafeln gekennzeichnet. Es gibt jedoch einen Sarkophag für die Eltern des Kaisers und schöne Seitenkapellen.

Das Mausoleum von Ferdinand II. ist täglich von 10:30-12:30 Uhr, bzw. 13:30-16:00 (Mai-Dezember) geöffnet. Von Januar bis April ist es dienstags und freitags von 10:30-12:30 Uhr, bzw. 13:30-16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 EUR.

13. Landhaus

Wenn man mich fragen würde, was das schönste Renaissancegebäude in Graz ist, würde ich wahrscheinlich sagen das Landhaus. Das Landhaus wurde in den 1550er Jahren für den Steirischen Reichstag erbaut, der unter habsburgischer Herrschaft auch Teile des heutigen Slowenien und Italien umfasste. Heute ist es die Heimat der Landesregierung.

Von außen betrachtet wirkt das Landhaus wie ein bescheidenes Gebäude mit seiner Loggia und den großen Bogenfenstern, die im venezianischen Stil erbaut wurden. 

Ich mag die italienischen Arkaden des Innenhofs sehr, die eines der bedeutendsten Beispiele für Renaissance-Architektur in Österreich sind. Die drei Stockwerke mit Balustraden sind durch einen erhöhten Gehweg verbunden, und der Brunnen ist hier mit einer geschmiedeten Bronzekuppel gekrönt. 

Man kann auch einen Rundgang durch das Innere des Landhauses machen, in dem wunderschön geschnitzte Türen mit allegorischen Szenen verziert sind, und Deckenstuckarbeiten Szenen aus der steirischen Geschichte darstellen. Sehenswert ist auch der Rittersaal mit seiner Stuckdecke, die die Sternzeichen sowie die vier Elemente darstellt.

Das Landhaus ist montags bis freitags von 10:00-18:00 Uhr geöffnet.

14. Entspannung im Stadtpark

Wenn du dich entspannen und eine Verschnaufpause vom Sightseeing einlegen möchten, bietet sich der Grazer Stadtpark geradezu an. Der Park ist eine grüne Barriere, die das Stadtzentrum von den Wohnvororten dahinter trennt. 

Der Park befindet sich auf den Gründen der einstigen Stadtbefestigung, welche im Jahr 1784 abgerissen wurden. Er ist unter den Grazern als „Naherholungsgebiet“ sehr beliebt und ein paar Cafés sorgen dafür, dass es bis in den Abend hinein lebhaft bleibt. Auf den Rasenflächen finden man Skulpturen von Menschen, die die Grazer Geschichte mitgeprägt haben.

15. Bauernmärkte und Lokale Spezialitaten

Nichts ist besser ein frisches Stück Obst, Wurst oder Käse. Und nichts ist besser als lokal und biologisch angebaute Lebensmittel, die auch lokale Landwirte anstelle der Großindustrie unterstützen. 

Besonders besuchenswert sind morgens der Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz oder der Bauernmarkt am Lendplatz. Die Händler laden zum Vertratschen und die Cafés zum Verweilen ein. Die Bauernmärkte sind auch einer der besten Orte, um „Steirisches Gold“ – Kürbiskernöl – zu kaufen.

16. Naturkundemuseum

Das Naturkundemuseum ist zweifellos eines der besten Museen in Graz. Dieses Museum bietet eine faszinierende Sammlung, die Geologie, Zoologie und Botanik umfasst, und bietet faszinierende Einblicke in die Entwicklung des Lebens, die Entstehung der Erde und die daraus resultierende Vielfalt der Natur.

Das Museum, das die neueste Museumstechnologie einsetzt, ist nicht nur wegen seiner attraktiv montierten Ausstellung ausgestopfter Fauna einen Besuch wert, sondern versucht auch, drängende Fragen zur Vielschichtigkeit der Natur zu stellen und zu beantworten. 

Besonders gut hat mir der Bereich Geologie gefallen, in dem verschiedene Steine und Mineralien aus aller Welt ausgestellt sind und der einen faszinierenden Einblick in die geologische und mineralogische Geschichte der Steiermark bietet.

Das Naturkundemuseum ist von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9,50 EUR.

17. Steirische Küche

Natürlich muss man in Graz auch einmal die steirische Küche probieren. Die Steiermark ist eine traditionsreiche Provinz und ihre Küche ist eines ihrer Markenzeichen. 

Die steirische Küche zeichnet sich durch die großzügige Verwendung des köstlichen, intensiv aromatischen, nussigen, dunkelgrünen Kürbiskernöls aus, das in Küchen in der gesamten Region so allgegenwärtig ist wie Salz und Pfeffer. Kürbiskernöl bildet die Grundlage für viele Gerichte in der Steiermark, wie Salate aller Art, Kürbiskernbrot und cremige Kürbissuppe.   

Einige andere kulinarische steirische Favoriten in Graz sind die KäferbohneHoadensterz (Buchweizenbrei), Klachelsuppe, und Wurzelfleisch (eine Art Eintopf aus gekochtem Schweinefleisch, Kartoffeln und Meerrettich). Für Gaumenfreuden ist jedenfalls gesorgt.

Unbedingt probieren sollte man auch steirischen Wein. Dessen Trauben wachsen an steilen, sonnigen Hängen im Süden und Osten des Landes. Beliebte Sorten wie Welschriesling, Traminer und der Schilcher (aus einem begrenzten Gebiet in der Weststeiermark) haben breite Anerkennung gefunden.

18. Stadtpfarrkirche

Die Stadtpfarrkirche ist eine elegante Mischung aus barockem und neugotischem Stil. Die Fassade der Kirche zeichnet sich besonders durch ihren Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert aus.

Das Innere der Kirche ist sehr schön und zeigt ein Gemälde der Himmelfahrt der Jungfrau auf der rechten Seite des Kirchenschiffesdas Tintoretto zugeschrieben wird. 

Die Hauptattraktion des Innenraums ist jedoch das Buntglas hinter dem Altar. Ein Element (im Fenster links) zeigt deutlich Hitler und Mussolini, die über die Geißelung Christi wachen. 

19. Glockenspiel

Das Glockenspiel ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Graz. Es zeigt ein Paar in traditioneller steirischer Kleidung, das sich zu drei verschiedenen Melodien dreht, die sich regelmäßig ändern. Alpine Volksmusik und Jodellieder mischen sich mit zeitgemäßeren Melodien und sogar Weihnachtsliedern, wenn es der Anlass erfordert. 

Die Show endet mit dem Krähen eines goldenen Hahns, der am Ende mit den Flügeln schlägt. Diese romantische und leicht kitschige Aufführung findet dreimal täglich (11:00, 15:00 und 18:00 Uhr) im Giebel des Gebäudes auf dem gleichnamigen Platz statt.  

Das Glockenspiel wurde von einem Brauer beauftragt, um für sein Bier und seine Brauerei zu werben. Die Motive und Reliefs der Jugendstilfassaden des Glockenspielhauses und des angrenzenden Hauses wurden mit dem Ziel entworfen, die Menschen zu einem Trinkgeld zu ermutigen. Glücklicherweise gibt es in der Nähe viele Bars.

20. Graz Museum

Für alle, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren, ist das Graz Museum ein Muss. Das Museum befindet sich im ehemaligen Palais Khuenburg. 

Es ist definitiv eines der besseren Stadtmuseen, das ich gesehen habe, und fast 1000 Jahre lokale Geschichte sind gut dokumentiert für Besucher, die mehr über die Grazer Vergangenheit erfahren möchten. Man lernt einiges über Industrien, Handel und Handwerk, und beschäftigt sich mit Zeugnissen von Krieg und Wiederaufbau.

Es ist lobenswert, dass das Museum nicht davor zurückschreckt, sich mit dunklen Themen der Grazer Vergangenheit wie Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, religiöser Intoleranz sowie politischer und wirtschaftlicher Unterdrückung zu befassen. 

Insgesamt fand ich das Grazer Museum gut kuratiert und intuitiv organisiert. Besonders gut hat mir der vergleichende Ansatz gefallen, der zeigen soll, wie und warum sich Graz anders entwickelt hat als andere österreichische Städte wie Linz, Salzburg und Wien.

Das Graz Museum ist täglich von 10:00-18:00 Uhr (mittwochs bis 20:00 Uhr) geöffnet. Der Eintritt kostet 7 EUR.

21. Ein Besuch im Kaffeehaus

Kaffee hat in Österreich eine sehr lange Tradition und Cafés gelten als wichtige Treffpunkte, an denen man mehrere Stunden an seinem Tisch verweilen kann. 

Graz besitzt zwar keine großen alten Kaffeehäuser wie Wien, aber es gibt eine Vielzahl von angesagten Cafés und Bars, die ebenso aromatischen Kaffee servieren und der Kaffeekultur der Stadt eine einzigartige Dimension verleihen. 

In den meisten Cafés findet man heute Lattes, Cappuccinos und sogar Frappes. Wenn du möchtest, solltest du dennoch Kaffee nach österreichischer Art probieren. Zwei der beliebtesten Optionen sind Kleiner / Großer Brauner und Melange. 

Ein Brauner ist im Grunde schwarzer Kaffee mit etwas Milch (entweder als Einzel- oder Doppelkaffee erhältlich). Eine beliebte Variante davon ist der etwas mildere Verlängerte. Eine Melange besteht aus Milchschaum und gedämpfter Milch. Oft wird sie mit etwas Kakaopulver bestäubt.

Einige meiner Lieblingscafés in Graz sind Cafe Harrach, Cafe Schwalbennest und Duck’s Coffee Shop.

22. Burgruine Gösting

Graz hat mehrere gute Wanderziele. Eines davon ist die Burgruine Gösting. Die Burgruine Gösting stammt aus dem Mittelalter, als die Hügel um Graz zu Verteidigungszwecken mit Wachtürmen und Burgen befestigt wurden. 

Die im 11. Jahrhundert erbaute Burg wurde schrittweise erweitert und für mehrere Jahrhunderte aktualisiert. Sie diente als Außenposten zur Verteidigung gegen marodierende Türken und Ungarn.

Im Jahr 1723 erlitt die Burg einen Unglücksfall in Form eines Blitzes, der ein Schießpulvermagazin entzündete, das Dach und mehrere Wände sprengte und nur einige verkohlte Überreste hinterließ. Heute stehen nur noch die Kapelle, der Bergfried und die Überreste einiger Mauern. 

Neben der Burgruine selbst, bietet dieses Ausflugsziel auf über 200 Metern über der Stadt auch einen malerischen Panoramablick auf Graz und das oststeirische Hügelland. Freier Eintritt.

23. Herrengasse

Die Herrengasse ist die Hauptgeschäftsstraße in der Grazer Altstadt, die vom Hauptplatz zum Jakominiplatz führt. Dieser weitläufige, gepflasterte Boulevard ist voller prächtiger Beispiele barocker Architektur, die das Bummeln zum Vergnügen machen. 

Die Herrengasse ist für den Fahrzeugverkehr gesperrt und auch ein guter Ort, um die Grazer Straßenbahnen zu beobachten.

In der Herrengasse gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Leute beobachten ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung derjenigen, die in Straßencafés sitzen. Am besten machst du mit und genießt einfach die Atmosphäre.

24. Das Gemalte Haus

Einer der Instagram-würdigsten Orte in Graz ist der atemberaubende Herzogshof. Er ist eines meiner absoluten Lieblingsgebäude in Graz aufgrund seiner lebhaft gestrichenen Fassade. 

Obwohl das Haus seit Mitte des 14. Jahrhunderts existiert und als Herzogshaus genutzt wurde, stammen die berühmten Fresken erst aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die bunten Fresken zeigen die Hierarchie der griechisch-römischen Götter. 

Die dargestellten Götter sind Bacchus, der Gott des Weins, Vulcan, Gott des Feuers und der Metallverarbeitung, Vesta, Göttin des Herdes, des Hauses und der Familie, Apollo, Gott der Heilung, Medizin und des Bogenschießens sowie der Musik und Poesie, Jupiter, König der Götter und des Himmels und des Donners, und Pluto, Gott der Unterwelt, Merkur, Gott der Kaufleute und Reisenden, Mars, Kriegsgott, Minerva, Göttin des Krieges und der Künste, und Aesculap, der Gott der Medizin.

25. Alte Galerie

Die Alte Galerie ist der beste Ort in Graz, um klassische Kunstwerke und Werke der alten Meister der europäischen Kunst vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert zu sehen. 

Die Sammlung beginnt mit einer wunderschön präsentierten Sammlung gotischer Gemälde und Skulpturen, von denen ein Großteil vor dem Verfall aus den Dorfkirchen der Steiermark gerettet und anonymen Künstlern zugeschrieben wurde, die nur unter dem Namen des Ortes bekannt sind, an dem ihre Werke gefunden wurden. Einige der besten gotischen Werke sind das St. Lambrecht Votivaltar und die Admont Madonna.   

Es gibt einige großartige Werke aus dem Barock und der Renaissance des 16. und 17. Jahrhunderts, darunter einen packend makabren Triumph des Todes von Jan Brueghel dem Älteren, und die umwerfende Dorffeier von Pieter Brueghel dem Jüngeren, St. Georgs-Kirmes.   

Die Alte Galerie enthält auch eine umfangreiche Sammlung von Handzeichnungen und Druckgrafiken aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Darunter befinden sich umfangreiche Werke von Rembrandt und Albrecht Dürer.

Die Alte Galerie ist von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10:00 bis 17:00 Uhr (April bis Oktober) geöffnet. Von November bis März ist der Eintritt nur bei Führungen möglich. Der Eintritt kostet 9,50 EUR.

26. Palais Attems

PC: E.mil.mil / CC BY-SA 3.0 AT (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), via Wikimedia Commons

Das Palais Attems ist eines der bedeutensten Beispiele barocker Architektur in Graz. Es wurde im frühen 18. Jahrhundert für die wohlhabende Familie Attems in Friaul erbaut. 

Der U-förmige, blockartige Palast hat vier Stockwerke und seine Barockfassade ist auf der Straßenseite und im Innenhof reich mit Stuckarbeiten verziert. 

Die Hauptmerkmale des Palastes sind die monumentale Doppeltreppe mit Fresken und Stuckornamenten, die in Gold-, Silber- und Kupferschichten verziert sind. Das Stuckwerk enthält Darstellungen aus dem Alten Testament und antike mythologische Motive.  

Sehenswert im zweiten Stock des Palastes ist die „Affenhalle“ mit ihren prächtigen Deckengemälden und grotesken Gemälden mit exotischen Figuren und Landschaften. Die benachbarte „Vogelhalle“ ist reich an Szenen aus der griechischen Mythologie. 

Die exquisite Ausstattung der Zimmer mit Deckenstuck und schönen Kaminen und Fliesenöfen gilt als Beweis für den Lebensstandard des österreichischen Adels im Barock.

27. Grazer Burg

Die Grazer Burg ist eines der sehenswertesten Gebäude der Stadt. Die Burg war einst die Residenz von Kaiser Friedrich III., der Graz Mitte des 15. Jahrhunderts kurzzeitig zu einer der drei kaiserlichen Hauptstädte machte. In der heutigen Burg befindet sich der Sitz der steirischen Landesregierung.

Obwohl nur die Innenhöfe der Burg für die Öffentlichkeit zugänglich sind, ist die Burg dennoch einen Besuch wert. Immerhin kann man die berühmte Doppelwendeltreppe besichtigen. Diese gotische Treppe entstand im 15. Jahrhundert.

Auf jeder Etage verschmelzen zwei Treppen, die sich trennen und dann wieder zusammenfügen, was das Gefühl vermittelt, sich in einer realen optischen Täuschung zu befinden. 

Diese optische Täuschung gilt als Symbol der Ewigkeit und ist den Grazern als „Treppe der Versöhnung“ bekannt, denn selbst wenn man sich trennt, wird man früher oder später wieder vereint.

28. Franziskanerkirche

Eine der ältesten Kirchen in Graz, die Franziskaner Kirche, und das Kloster stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und wurden vom Franziskanerorden gegründet. Das Innere der Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigt und später neugestaltet.

Die Mischung aus Rippengewölbe und modernen Buntglasfenstern kreiert einen spannenden Effekt. Besonders sehenswert sind die original gotischen Kreuzgänge sowie die schön verzierten Grabsteine im Klostergarten.

29. Museum der Wahrnehmung

Wenn du auf der Suche nach skurrilen Aktivitäten in Graz bist, ist das Museum der Wahrnehmung einen kurzen Besuch wert. Das Museum befindet sich im Oktagon, einem ehemaligen Badehaus, und soll die Fehlbarkeit der menschlichen Sinne durch eine kleine Auswahl wechselnder Installationen und visueller Tricks demonstrieren. 

Beispiele für einige Ausstellungsstücke sind ein Gerät, das den Blinden helfen soll, zu „sehen“, was vor ihnen passiert, und der „Mixed Identity Mirror“, in dem sich die Gesichtszüge des Betrachters mit dem Gesicht der gegenüber sitzenden Person zu vermischen scheinen. Es ist ein amüsantes, wenn auch kleines Museum.

Das Museum der Wahrnehmung ist von 13:00 bis 17:30 Uhr (Mittwoch bis Montag) geöffnet. Der Eintritt kostet 3,50 EUR.

30. Österreichische Skulpturenpark

Der Österreichische Skulpturenpark, einer der besten Skulpturenparks Europas, ist ein Muss bei einem Besuch in Graz. Der vom renommierten Schweizer Architekten Dieter Kienast entworfene Park befindet sich in einem sieben Hektar großen Park am Stadtrand von Graz. 

Die malerische und zum Nachdenken anregende Ausstellung beherbergt mehr als 70 Skulpturen österreichischer und internationaler Künstler wie Fritz Wotruba, Franz West, und Yoko Ono, welche sich beinahe nahtlos in die umliegende Landschaft einordnen.

Der Park ist das perfekte Ausflugsziel um spazieren zu gehen. Er schließt die Lücke zwischen Kunst und Natur, organischen und künstlichen Elementen des Lebens. Zu den Installationen gehören eine riesige rosa Kugel, der Griff eines Koffers, ein Betonboot, Flugzeugteile, tanzende Bäume sowie ein „fettes“ Haus und ein Auto. Fotogen sind sie alle.

Der Österreichische Skulpturenpark ist montags bis sonntags und an Feiertagen von 10:00 bis 20:00 Uhr (April bis Oktober) geöffnet. Freier Eintritt.

31. Schlosspark Eggenberg

Der Schlossgarten Eggenberg ist einer der besten Orte für einen ruhigen Spaziergang in Graz. Ursprünglich Mitte des 17. Jahrhunderts im Barock angelegt, wurden die weitläufigen Gärten im frühen 19. Jahrhundert im hochmodischen englischen Stil erneuert. 

Der hübsche Park ist ein wunderbarer Ort für aktive Betätigung oder Entspannung in der Sonne. 

Neben grasbewachsenen Wiesen, die sich ideal zum Picknicken und Sonnenbaden eignen, gibt es Wege zum Bummeln und Joggen, einen eleganten Rosengarten, einen Wasserteich, römische Steinreliefs sowie einen Planetengarten, der auf dem gleichen Renaissance-Thema der Planeten basiert, das man auch im Schloss wiederfindet.

Eine der Hauptattraktionen des Parks sind die lautstarken blauen Pfauen, die sich frei in den Gärten bewegen. 

Der Schlosspark Eggenberg ist täglich von 08:00 bis 19:00 Uhr (April bis Oktober) und von 08:00 bis 17:00 Uhr (November bis März) geöffnet. Der Eintritt kostet 2 EUR.

32. Grazer Oper

Obwohl besonders Wien für seine Oper bekannt ist, hinkt der Rest Österreichs kaum hinterher. Und das stimmt auch für Graz. Das Opernhaus Graz, eines der sehenswertesten und am häufigsten besuchten Gebäude, ist das zweitgrößte Opernhaus in Österreich. Besonders sehenswert ist das auffallend schöne Interieur. 

Das Innere der Grazer Oper ist eines der prächtigsten, das ich je gesehen habe, und verfügt über eine lichtdurchflutete Eingangshalle mit einer zentralen Haupttreppe und zwei separaten Seiteneingängen. 

Der barocke, festliche Charakter des Inneren des Gebäudes wird durch die opulente Dekoration der monumentalen großen Treppe mit weißem Marmor, Goldornamenten und skulpturalen Bronzekandelabern auf den Balustraden verstärkt. 

PC: Andreas Praefcke / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), via Wikimedia Commons

Das Auditorium in Hufeisenform in Weiß, Gold und Samt ist wunderschön und die Dekorationen des Barocks und des Rokokos setzen sich hier fort. Bewundere die vergoldeten Stuckverzierungen an Wänden und Decken und das dreiteilige Deckengemälde mit Szenen aus Richard Wagners Lohengrin, Schillers Wilhelm Tell und Goethes Faust.    

Am besten sieht man die Oper natürlich während einer Aufführung, es gibt allerdings auch geführte Rundgänge (7 EUR). Weitere Informationen findest du auf der Website.

33. Sackstraße

Die Sackstraße ist eine der attraktivsten Grazer Straßen und beginnt am nördlichen Ende des Hauptplatzes. Dominiert ist sie von prächtigen Stadthäusern des ehemaligen Adels, und dem Rumpeln der Straßenbahnen.

Es handelt sich auch um die älteste Straße der Stadt – stammt sie doch aus dem 12. Jahrhundert – und sie beherbergt das älteste dokumentierte Bauwerk in Graz (Reinerhof).

In der Sackstraße befinden sich mehrere schöne historische Gebäude wie das Palais Herberstein, das Palais Kellersberg, das Palais Attems, das Witwenpalais, und das Palais Khuenberg, der Geburtsort des unglücklichen Erzherzogs Franz-Ferdinand.

34. Neue Galerie

Wenn du dich für moderne und zeitgenössische Kunst interessierst, ist die Neue Galerie in Graz definitiv deinen Besuch wert. Das Museum beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung von mehr als 60.000 Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Medienkunstwerken vom 19. Jahrhundert bis heute. 

Hier findet man einige erstklassige Werke von Johann Nepomuk Schödlberger, Egon Schiele, Marcel Duchamp, Victor Vasarely, Mario Merz, Michelangelo Pistoletto, John Baldessari und Damien Hirst. Das Museum umfasst auch einen speziellen Bereich, der dem steirischen zeitgenössischen Künstler Günter Brus gewidmet ist, das Bruseum. 

Die Neue Gallerie befindet sich im neuen Joanneumsviertel, das man allein für seine hochmoderne Architektur gesehen haben muss. Das elegante Gebäude zeichnet sich durch eine Reihe von runden Öffnungen aus, die Licht und Blick auf die unterirdischen Räume bieten. Sie sind jedenfalls spannend zu fotografieren.

Die Neue Galerie ist von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10:00-17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9,50 EUR.

35. Schlossbergrutsche

Die Schlossbergrutsche im Schlossberg ist ein Muss für all jene, die nach einem Nervenkitzel suchen und ist eine der neuesten Attraktionen in Graz. Mit einer Höhe von 64 Metern ist die Rutsche die höchste unterirdische Rutsche der Welt. 

Sie schlängelt sich den Hügel hinunter auf eine Länge von 175 Metern und bringt dich mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h an den Fuß des Berges. 

Alles in allem dauert die Fahrt ungefähr 40 Sekunden und führt durch alle Arten von Drehungen und Wendungen. Am Ende wir die Abfahrt fast senkrecht, was ein echtes Gefühl der Schwerelosigkeit vermittelt. Eine aufregende Erfahrung, die ich jedoch nicht für Klaustrophobiker empfehlen würde.

Die Rutsche ist täglich von 10:00-19:00 Uhr geöffnet. Es kostet 1,7 EUR für den Lift, um nach oben zu gelangen, und 5 EUR, um nach unten zu rutschen.

36. Mariahilfer Kirche

Die Mariahilfer Kirche ist eine der schönsten Kirchen in Graz. Die Kirche wurde für Franziskaner gebaut, die sich im 13. Jahrhundert in Graz niedergelassen hatten. 

Jeder der beeindruckenden Zwillingstürme ihrer Fassade ist architektonisch wunderschön und trägt eine sich elegant verjüngende Zwiebelkuppel, die von einem glitzernden goldenen Sonnenstoß gekrönt wird. 

Achte auf den markanten Giebel, der von einem dramatischen skulpturalen Ensemble gekrönt wird, in dem der Erzengel Michael einen knurrenden Dämon auf die Straße schleudert.

Das Innere der Kirche verfügt über ein geschmackvolles Barock-Interieur und das berühmte Altarbild der Heiligen Elisabeth, die sich für die Jungfrau Maria einsetzt – ein weiteres Beispiel für den italienischen Stil in Graz. Dieses Gemälde hat die Mariahilferkirche zu einem sehr beliebten Wallfahrtsort gemacht.

37. Volkskundemuseum

Das Volkskundemuseum beherbergt eine faszinierende Sammlung traditioneller Kostüme und rekonstruierter Innenräume. Durch die Präsentation alltäglicher Dinge erhalten die Besucher einen authentischen Einblick in das steirische Leben und die Kultur der Steirer über zwei Jahrtausende hinweg.

Ein weiteres Highlight des Museums ist die Barockskulptur der bärtigen Frau St. Kümmernis (Wilgefortis). Laut Überlieferung betete die junge Frau um Gesichtsbehaarung, um sich gegen eine Heirat zu wehren, die ihr von ihrem heidnischen Vater aufgezwungen wurde. 

Während des katholischen Aufschwungs der Gegenreformation wurde sie zu einem wichtigen Symbol der Frömmigkeit.

Das Volkskundemuseum ist von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 EUR.

38. Grazer Märchenbahn

Die Grazer Märchenbahn, die durch den Schlossberg fährt, ist die längste Miniaturgrottenbahn Europas. Sie befindet sich in einem Tunnel, der während des Zweiten Weltkriegs als Luftschutzbunker für die Grazer Bürger diente. 

Die Fahrt ist interaktiv und dreht sich um allerhand Märchenszenen. Die Kombination aus Licht und Dunkelheit gepaart mit den spannenden Kommentaren und Märchenzitaten sorgt für ein bezauberndes Erlebnis. 

Die Fahrt dauert ungefähr 35 Minuten und es ist ratsam, geeignete Kleidung zu tragen, da die Temperatur im Tunnel das ganze Jahr über 8–12 ° C beträgt.

Die Grazer Märchenbahn ist montags bis sonntags von 10:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 8,50 EUR und für Kinder 6,50 EUR.

39. Ausflüge Von Graz

Sollten dir die Attraktionen in Graz doch einmal ausgehen, empfiehlt sich ein Tagesausflug von Graz. Die Steiermark ist eine unglaublich schöne Region, die von Wäldern, imposanten Bergketten, Wiesen und Weinbergen mit einem reichen architektonischen und kulturellen Erbe dominiert wird. 

In der Nähe von Graz befinden sich beeindruckende mittelalterliche Festungen, imposante befestigte Abteien, malerische Weinstraßen, zahlreiche romantische, mittelalterlich anmutende Städte und belebende Thermalbäder.

Wir empfehlen einen Tagesausflug ins Österreichische Freilichtmuseum Stübing, zur faszinierenden Abtei Admont, zum berühmten Gestüt Piber, zu den faszinierenden Lurgrotte-Höhlen und vielem mehr. Alle unsere Empfehlungen findest du in diesem Post.

Mobil in Graz

Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Graz liegen innerhalb der Altstadt. Die Fortbewegung zu Fuß ist der beste Weg, um die vielen verborgenen Schätze zu entdecken und den wahren Charme der Stadt kennenzulernen. 

Einige Teile von Graz sind eher hügelig, was das Gehen anstrengend machen kann, insbesondere wenn Sie schwache Knie oder Fußprobleme haben. Am besten empfiehlt sich ein Paar bequemer Schuhe für das Sightseeing in Graz.

Um Zeit und/oder Energie zu sparen, kann man Graz auch mit dem öffentlichen Verkehr erkunden. Das ist besonders praktisch, wenn man Attraktionen außerhalb des Stadtkerns besuchen möchte.

Der Wechsel von einem Verkehrsmittel zu einem anderen ist sehr einfach und nahtlos – egal, ob Straßenbahn, Regionalzug, oder Bus. Ein 24-Stunden-Ticket kostet 5,50 EUR, ein Einzelfahrschein 2,50 EUR. Diese Tickets können direkt in der Straßenbahn am Ticketautomaten oder im Bus beim Fahrer gekauft werden.

Zusätzlich gibt es die Tickets auch an den Automaten im Hauptbahnhof sowie online im Webshop. Weitere Informationen zu Tarifen und Tickets sowie zur Planung deiner Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln findest du hier.  

Ein 72-Stunden-Ticket ist ebenfalls erhältlich und eine gute Option, wenn du ein paar Tage in der Stadt bist. Das 72-Stunden-Ticket kostet 12,90 EUR und kann an Fahrkartenautomaten in den Straßenbahnen sowie an Bahnhöfen, bestimmten Hotels, dem Grazer Tourismusbüro und am Flughafen gekauft werden. 

Ein weiterer Vorteil des 72-Stunden-Tickets besteht darin, dass du damit auch Anspruch auf reduzierte Eintrittsgebühren für ausgewählte Attraktionen hast.

Wenn du in den wärmeren Monaten nach Graz kommst, hast du auch die Möglichkeit, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Radwege verlaufen normalerweise auf dem Bürgersteig und sind deutlich mit Linien und Pfeilen gekennzeichnet. Fahrräder können zum Beispiel am Hauptbahnhof gemietet werden.

Übernachten in Graz

Am besten übernachtet man in Graz ist in der Altstadt oder in der Nähe. Nahezu alle Hauptattraktionen von Graz befinden sich hier, daher ist diese Gegend ein perfekter Ausgangspunkt für das Sightseeing. 

Mini Budget: a & o Grazer Hauptbahnhof , eine ausgezeichnete Wahl, wenn du nach etwas Schlichtem aber Praktikablem suchst. Nur 100 Meter vom Grazer Hauptbahnhof entfernt  mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants in der Nähe.  

Kleines Budget: B & B Hotel Graz-Hbf , eine beliebte Wahl für preisbewusste Reisende, die ein Hotel in der Nähe des Stadtzentrums suchen. Das Hotel ist nur 10 Gehminuten von der Altstadt entfernt und der Grazer Hauptbahnhof ist nur drei Minuten zu Fuß entfernt.

Mittleres Budget: Lendhotel , eine ausgezeichnete Mittelklasse-Wahl, das auch noch eines der modernsten und angesagtesten Hotels in Graz ist. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und das Frühstück ist ausgezeichnet. 

Es ist besonders bekannt für die Kunstwerke, die im ganzen Haus ausgestellt sind. Die Lage ist ziemlich gut, der Hauptplatz und der Schlossberg sind 10 Gehminuten entfernt.

Luxus: Palais Hotel Erzherzog Johann , wohl das beste Hotel in Graz. Dieses opulente Hotel ist reich an Geschichte und reich an Antiquitäten. Die Zimmer des Hotels befinden sich in einem klassischen Gebäude mit Blick auf den Hauptplatz und bieten ein elegantes Interieur, das den Charme der alten Welt mit modernem Design und modernem Komfort verbindet.

Graz Reisetipps

Wann ist die Beste Zeit, Graz zu Besuchen?

Graz ist ein ganzjähriges Reiseziel und wann du kommen solltest, hängt davon ab, was du sehen und erleben möchtest. Der späte Frühling under der Sommer bis zum Frühherbst (genauer gesagt der Zeitraum von Mai bis September) ist zweifellos die beste Zeit, um Graz zu besuchen. 

Die Tage sind lang und der reichliche Sonnenschein zieht die Grazer in Parks und Straßencafés. Sicherlich sind die Temperaturen im Sommer am höchsten, wobei die gelegentliche Hitzewelle die Messwerte deutlich über 30°C bringt. 

Ein weiterer Vorteil eines Besuchs in Graz im Sommer ist, dass viele Attraktionen, insbesondere solche mit Außeneinrichtungen, längere Öffnungszeiten haben. 

Der Frühling kann eine gute Zeit für einen Besuch sein, da sich die Tage schnell wärmer werden und der Großteil des Monats Mai angenehm mild ist. Dies ist auch die Blütezeit, in der die Obstbäume, die die Grazer Straßen säumen, in voller Blüte stehen.

Den Herbst kann ich dir ebenfalls empfehlen, wobei klares und ruhiges Wetter oft tagelang im September und Oktober andauert. Da ein Großteil des Landes stark bewaldet ist, ist dies auch eine gute Zeit, um die wechselnden Farben des Laubes zu bestaunen. 

Einige prominente Festivals finden im Herbst statt, am bemerkenswertesten ist der Steirische Herbst, ein Festival für avantgardistische Musik, Theater, Kunst und Film, das jeden Oktober stattfindet.

Der Winter in Graz ist auch eine interessante Zeit, um nach Graz zu kommen. Die Wintertemperaturen schwanken oft um den Gefrierpunkt, aber es ist selten sehr kalt. 

In Graz schneit es nicht allzu oft, aber wenn es so ist, sieht die Stadt (insbesondere die Altstadt) unglaublich hübsch aus.

About Mihir

Hi, mein Name ist Mihir. Ich komme ursprünglich aus Indien, wuchs allerdings in Australien auf und lebte dann fast 10 Jahre in Finnland. Ich leide an chronischem Fernweh und bin immer auf der Suche nach neuen Abenteuern, gemeinsam mit meiner Frau Jacky. Neben dem Reisen beschäftige ich mich gerne mit Architektur, gutem Bier, Cricket, und AFL.

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