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Österreichisches Freilichtmuseum Stübing & Stift Rein: Ein Kultureller Tageausflug von Graz

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Bauernhöfe im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing

Als Geschichtegeek liebe ich Freiluftmuseen. Für mich sind es magische Orte, die Besucher aus dem modernen Leben des 21. Jahrhunderts an so unterschiedliche Schauplätze wie ein geschäftiges Dorf aus dem 18. Jahrhundert oder einen Fachwerkbauernhof aus einem Märchen entführen können.

Das Österreichische Freilichtmuseum Stübing, etwas außerhalb von Graz gelegen, ist ein solcher Ort. Es gilt als eines der besten Freilichtmuseen Europas und bietet sich als Tagesausflug von Graz geradezu an.

Abteien wiederum sind oft der Schlüssel zum Verständnis der kulturellen und religiösen Geschichte eines Ortes. Oftmals als Relikte der Geschichte zurückgelassen, sind Abteien auch heute noch Häuser der spirituellen Erleuchtung. Die wunderbare Abtei Stift Rein bildet da keine Ausnahme und verdient auf jeden Fall einen Besuch.

Ob du ein Geschichtefreak, Kunstliebhaber oder ein Kulturreisender bist, das Österreichische Freilichtmuseum und das Stift Rein werden dich inspirieren, verzaubern und vielleicht sogar dazu bringen, dir zu wünschen, du wärst in der Vergangenheit geboren!

Dieser Artikel erscheint in bezahlter Zusammenarbeit mit VisitGraz im Rahmen des #GrazAmbassadors Projektes. Unsere Meinung wird dadurch aber natürlich nicht beeinflusst. Wir berichten ohne Verpflichtungen von unseren ehrlichen Erfahrungen. Der Artikel enthält außerdem Partnerlinks. Mehr dazu erfährst du hier.

Österreichisches Freilichtmuseum Stübing

Das Österreichische Freilichtmuseum Stübing wurde 1962 gegründet, um einer zunehmend industrialisierten Gesellschaft zu zeigen, wie die Menschen einst lebten. Das Museum beherbergt rund 100 verschiedene Gebäude, die die verschiedenen Baustile und Materialien zeigen, die in Österreich in den letzten sechs Jahrhunderten verwendet wurden.

Die Häuser wurden auf über 66 Hektar Land, umgeben von natürlichen Wäldern und Gärten, rekonstruiert, was dem Museum eine authentische Atmosphäre verleiht.

Es wurde darauf geachtet, ein optimales Maß an Harmonie zwischen den einzelnen Bauten und der Landschaft des Museumsgeländes zu erreichen, indem die ursprünglichen Charakteristika der Siedlung weitestgehend erhalten wurden.

Das Museum umfasst Herrenhäuser, reetgedeckte Bauernhäuser, Alpenhäuser, Scheunen, Kornspeicher und Mühlen. Die Exponate zeigen erstaunliche regionale Unterschiede in Architektur, Ausstattung, Originalwerkzeugen und Arbeitsräumen und dokumentieren den Alltag der ehemaligen Bewohner der Häuser.

Die einzelnen Exponate sind so angeordnet, dass sie vom östlichsten Bundesland Österreichs, dem Burgenland, bis in das westlich gelegene Bundesland Vorarlberg reichen.

1. Burgenland

Zunächst triffst du auf die burgenländische Wohngruppe. Diese besteht aus einem Bauernhaus aus Neustift bei Güssing, einem Glockenturm aus Schallendorf, Getreidespeichern aus Unterschützen und Eisenhüttl, einer Scheune aus St. Nikolaus und einem Schweinestall aus Rechnitz. Von diesen ragen das einstöckige Bauernhaus und der Glockenturm heraus.

Der Glockenturm gleicht jenen, die seit dem 17. Jahrhundert als Vorläufer von Kapelle und Kirche in Erscheinung traten. Er wurde aus großen Eichenhölzern gebaut und hat ein strohgedecktes Dach, wobei die Glocke geläutet wurde, um die Bewohner auf drohende Gefahren hinzuweisen und sie zum Gebet zu rufen.

Das Neustifter Bauernhaus ist eines der letzten erhaltenen Beispiele für eine frühe Form des Berglerhauses, einer für das Südburgenland charakteristischen Bauernhausform. Das Gebäude hat ein strohgedecktes Scherenjochdach, das an der Traufseite mit einem breiten Überstand vor Sonne und Regen schützt. 

Es ist spannend, den Wohnbereich des Hauses zu besichtigen, der eine Stube, eine Küche und ein Schlafgemach umfasst und einige schöne Möbelstücke enthält. Das Haus gibt auch wertvolle Einblicke in die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen, die in der Vergangenheit in der Region herrschten.

2. Steiermark

Als nächstes folgt die Gebäudegruppe aus der Steiermark, die weiter unterteilt ist in Gebäude aus der Weststeiermark, Südsteiermark und Oststeiermark. Die steirische Gebäudesammlung ist die größte im Museum und besteht aus zahlreichen Getreidespeichern, Scheunen, Hütten, Schuppen, Öfen und Mühlen. Dazu kommen ein ausgeprägter Taubenschlag, ein Bienenstand und eine Weinpresse. 

Die Seilerei aus Feldbach im Südosten der Steiermark stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Sie war bis zum Ableben ihres letzten Besitzers in den 1980er Jahren in Betrieb und produzierte alle Arten von Seilen und Schnüren, die von den Bauern benötigt wurden. Die Seile wurden hauptsächlich aus lokalen Produkten wie Hanf- und Flachsgarnen hergestellt.

Ein sehr auffälliges Bauwerk unter den Bauten aus der Steiermark ist der Wetterturm vom Schaftalberg bei Graz. Er ist ein typischer Vertreter einer Glockenturmart, die in ganz Mittel- und Westeuropa zu finden ist. Dieser 9 Meter hohe Turm besteht aus grob behauenen Kiefernholzpfählen. Der Glockenturm diente als Alarmsignal im Falle eines Brandes oder Krieges.

Eines der bemerkenswertesten Gebäude ist das Bauernhaus Niggas, ein großartiges Beispiel für die regionale Version der Kreuzgiebelkonstruktion. Es verfügt über einen Laden (“Greißlerei”), wie er bis in die 1950er Jahre in ländlichen Gebieten üblich war und Kleidung, landwirtschaftliche Geräte, Haushaltsgeräte, Lebensmittel und andere Waren verkaufte, die die Bauern benötigten. 

Das Rauchstubenhaus Großschrotter wurde von Eggartsberg bei Geistthal übernommen. Das zweigeschossige Bauernhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und hat ein steil abfallendes, mit Fichtenschindeln gedecktes Sparrendach. 

Das Hauptmerkmal des Hauses ist eine große Stube, von der aus alle anderen Räume betreten werden können. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war dieser Typ eines Hauses mit offenen Rauchstuben ziemlich weit verbreitet.

Ein weiteres bemerkenswertes Bauwerk hier in der Steiermark ist das Rauchstubenhaus Sallegger Moar, das aus dem frühen 15. Jahrhundert stammt und eine für die Oststeiermark typische Form der Hofanlage darstellt. Dieses schöne, aus Rundholz gebaute Bauernhaus hat ein Strohdach mit vier Walmgiebeln.

Die einfache Innenausstattung umfasst ein Bett, Küchenutensilien und einen Kachelofen. Interessant sind auch die kleinen Schreine am Wegesrand, die mit der Heiligen Dreifaltigkeit geschmückt sind.

3. Kärnten

Zu den Kärntner Bauten gehören eine große Köse aus Dellach, ein Kalkofen, ein Getreidespeicher aus Saureggen und Scheunen aus Winkl.

Ein Höhepunkt in diesem Abschnitt ist die Köse aus der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Dellach im Gailtal. Sie besteht aus zwei parallelen Gestellen, die für das Trocknen von Feldprodukten, insbesondere Getreide, aber manchmal auch für Klee, Heu, Bohnen und Mais verwendet wurden.

Auch der außergewöhnliche Bildstock aus dem 17. Jahrhundert, das so genannte Weiße Kreuz, hat mir sehr gut gefallen. Seine hohe achteckige Formation wird von einer quadratischen Struktur überragt, die eine Plattform bildet und vier quadratische Säulen trägt. 

Bemerkenswert ist auch der zweistöckige Kornspeicher, der ein herausragendes Beispiel für die lokale Handwerkskunst ist. Er besteht aus Rundhölzern mit ineinandergreifenden Eckverbindungen, so dass die unteren/oberen Lagen hervorstehende Enden haben, während die Enden der oberen/unteren Lagen glockenförmige Einkerbungen aufweisen.

4. Oberösterreich

Bei den drei Gebäuden aus Oberösterreich handelt es sich um eine Kapelle aus Haag bei Neydharting, einen Vierkanthof aus St. Ulrich und eine Scheune aus Tarsdorf.

Der wunderbare Schwarzmaier-Bauernhof wurde im 18. Jahrhundert erbaut und ist ein hervorragendes Beispiel für die oberösterreichische Volksbaukunst und weist alle charakteristischen Merkmale des traditionellen Vierkanthofs auf (eine Art Bauernhof, der sich durch seine Vier-Elemente-Bauweise auszeichnet, bei der Wohn- und Wirtschaftsgebäude zu einem einzigen Baukörper vereint sind).

Das markanteste Merkmal des Wohnteils des Hofes ist geschmackvoll mit einem Sgraffito verziert. Im Inneren ist das Wohnzimmer oder die Stube, in dem die Familie die Besucher unterhielt, mit einer einfachen Stuckdecke, kunstvoll bemalten Möbeln und einem Kachelofen ausgestattet.

5. Niederösterreich

Ein Bauernhof aus Rammelhof bei Arbesbach sowie dessen Backofen sind die einzigen beiden Bauten aus Niederösterreich. Der Brachhuber-Bauernhof wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Seine robuste Bauweise bot seinen Bewohnern in langen und kalten Wintern ein komfortables Zuhause.

Das Dach des Bauernhauses ist ein gutes Beispiel für das Scherenjochdach, und das Haus hat noch immer seine ursprüngliche Küche.

6. Südtirol

Ein kleiner Schrein, schmiedeeiserne Kreuze, eine steile Scheune mit Strohdach, ein Bauernhofkomplex und eine Getreidemühle vervollständigen die Südtiroler Strukturen.

Das auffälligste Gebäude ist der schöne Wegleithof aus St. Walburg aus dem frühen 19. Jahrhundert. Architektonisch beeindruckend ist das Gebäude mit Fachwerkgiebeln und einem niedrig geneigten Pfettendach, das mit gerade gespaltenen Schindeln gedeckt ist.

Im weitläufigen Innenraum befinden sich Küche, Wohnzimmer und mehrere Schlafzimmer. Am meisten beeindruckt hat mich das Schlafgemach, das eine Kassettendecke hat und mehrere außergewöhnlich schöne Möbelstücke enthält, darunter bemalte Truhen.

7. Tirol

Zu den Bauten aus Tirol gehören ein Bauernhof, ein Getreidespeicher aus Hintertux, ein Backofen und eine Waschhütte aus Alpbach, eine Meiereihütte vom Durlassboden, ein Scheunen-Faksimile und eine einzigartige Stockmühle aus Großdorf/Kals am Großglockner.

In der Scheune in Fachwerkbauweise ist heute eine Ausstellung zu landwirtschaftlichen Geräten untergebracht.

Die Sennhütte gibt einen guten Einblick in das frühere Leben und Arbeiten auf den Hochweiden in vielen Bergregionen Tirols. In der Hütte sind u.a. Gestelle für den Rücktransport der großen Käselaibe zum Bauernhof, ein Butterfass, Musselintücher zum Abseihen und Holzschüsseln zu sehen.

Sehenswert ist auch der riesige Alpbacher Hanslerhof. Er hat eine lange Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, als das Alpbachtal erstmals von den Bayern besiedelt wurde. Er stellt eine Art Bauernhof dar, die einst in ganz Tirol, Salzburg, Steiermark und Bayern verbreitet war.

Die Gestaltung des Bauernhauses war optimal an das örtliche Klima und die Landschaft angepasst. 

Ich finde es sehr schön, wie die Laubengänge des Hanslerhofes mit einer Fülle von Blumen geschmückt sind. Das Highlight des höhlenartigen Interieurs sind das exquisite getäfelte Wohnzimmer und die getäfelten Schlafzimmer, die den hohen Lebensstandard im Alpenraum veranschaulichen.

8. Salzburg

Der Salzburger Teil besteht aus drei Gebäuden, darunter ein Bauernhaus aus Siezenheim, eine Scheune aus dem Flauchgau und eine faszinierende Getreidemühle aus Lamm. Vom Mittelalter bis in die 1950er Jahre waren wasserbetriebene Getreidemühlen wie diese in den meisten Alpentälern gängig.

Das Siezenheimer Rauchhaus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts ist der Typus eines Bauernhofes, bei dem Wohn- und Lagerräume sowie die Scheune unter einem Dach liegen.

Das Gebäude hat ein flach geneigtes, schindelgedecktes Pfetteldach. Das zentrale Merkmal dieses Bauernhaustyps ist die von Boden zu First reichende Tenne, die das Gebäude in einen Wohn- und einen Wirtschaftsteil teilt.

Interessant ist auch die Tatsache, dass das Haus keinen Schornstein besitzt, sondern der Rauch eher durch die Ritzen in der Decke in den Dachboden entwichen ist und von dort aus allmählich durch das Dach gesickert ist. In den Innenräumen befinden sich Spinn- und Webutensilien.

9. Vorarlberg

Das Bregenzerwälderhaus aus Schwarzenberg und der Kuhstall aus der Mittelargenalpe sind die beiden fesselnden Bauwerke, die das Land Vorarlberg repräsentieren. Dieser Kuhstall mit Käserei wurde 1641 auf 1700 Metern über dem Meeresspiegel erbaut und war bis 1977 in Betrieb.

Er bewahrt viele ursprünglich mittelalterliche Merkmale und ist ein Zeugnis für die Entwicklung der Sennerei im Bregenzerwald. Ein aromatischer Bergkäse, der seit dem 17. Jahrhundert in dieser alpinen Region hergestellt wird, wurde im zentralen Käsekeller des Gebäudes zusammen mit der gesamten Käseproduktionsausrüstung gelagert.

Bemerkenswert sind auch die Tausenden von Schindeln, die die Aussenseite und das Dach des Gebäudes zieren.

Das zweigeschossige Bregenzerwälderhaus aus dem 19. Jahrhundert ist eine Holzkonstruktion, die eng mit dem Holz des Bregenzerwaldes verbunden ist. Wie bei den anderen Höfen des Museums befinden sich die Wohn- und Wirtschaftsteile an unterschiedlichen Enden.

Dieses Gebäude hat mir sehr gut gefallen, denn obwohl es von außen ziemlich streng aussieht, hat es überraschend schöne Innenräume. Die reiche Vertäfelung an den Wänden und an der Decke sowie die gut verarbeiteten Möbel spiegeln einen wohlhabenden Wohnstil wider.

Events

Neben den architektonischen Aspekten des Landlebens wirst du im Museum auch in die traditionelle Landwirtschaft eingeführt. Du kannst das ganze Jahr über Zeuge des Sägens, Erntens, Mähens und Reparierens von Tofs, Zäunen und einer Vielzahl anderer landwirtschaftlicher Berufe sein.

An bestimmten Tagen in der Woche kannst du sehen, wie Handwerker ihre Fertigkeiten in Techniken wie Töpfern, Brotherstellung, Klöppeln, Spinnen und Weben ausüben, natürlich bei gutem Wetter! Manchmal wird einer der alten Backöfen geheizt, und Besucher werden mit einem Stück köstlich warmen Brot verwöhnt.

Das ganze Jahr über finden im Österreichischen Freilichtmuseum Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen statt, die einen Besuch wert sind. Die ruhige Lage des Museums, gepaart mit der beeindruckenden Landschaft der Umgebung, bietet den idealen Rahmen für einen Familienausflug oder für einen romantischen Ausflug ist Grüne.

Praktische Informationen

Das Österreichische Freilichtmuseum ist täglich von 09:00-17:00 Uhr (April-Oktober) geöffnet. Einlass bis 16:00 Uhr. Im Jahr 2020 hat das Museum auch den ganzen November von 09:00-16:00 Uhr geöffnet (Eintritt bis 15:00 Uhr). Der Eintritt kostet 13 EUR. 

Wenn du beabsichtigst, das Österreichische Freilichtmuseum von Graz aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu besuchen, nimm den Zug nach Stübing. Das Museum liegt 30 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. 

Vor Ort gibt es ein Restaurant und ein Café. Beide sind während der gesamten Dauer des Museums geöffnet. Die im Restaurant servierten Speisen sind repräsentativ für die verschiedenen Regionen Österreichs. 

Wenn du daran interessiert bist, lokal hergestelltes Kunsthandwerk, traditionelle Kleidungsstücke und verschiedene Arten regionaler Lebensmittel zu kaufen, kannst du im Museumsshop vorbeischauen. Die Öffnungszeiten des Shops stimmen mit denen des Museums überein.

Stift Rein

Solange du in der Gegend bist, solltest du nicht die Gelegenheit verpassen, das wunderschöne Stift Rein zu besichtigen. Nur 15 km nördlich von Graz gelegen, ist dies eines der prominentesten Klöster der Steiermark.

Weitgehend unbekannt im Vergleich zu den bekannteren steirischen Stifte wie Admont, Seckau und Vorau, behauptet sich das Stift Rein und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. 

Das 1129 gegründete Stift ist das älteste erhaltene Zisterzienserkloster der Welt. Obwohl ein Großteil des Komplexes romanisch und gotisch gestaltet ist, ist die Stiftskirche, die auch die Hauptattraktion der Abtei ist, ein Meisterwerk der Barockarchitektur.

Während die gelbe und cremefarbene Stuckfassade der Kirche beeindruckend ist, ist es das erstaunliche Innere der Kirche, das das ganze Rampenlicht auf sich zieht.

Das Hauptschiff der Kirche ist geradezu atemberaubend und wird von vier geschwungenen Gewölben dominiert, die religiöse Szenen darstellen, die von Cherubim bewacht werden.

Das Hauptschiff wird von mächtigen Wandpfeilern getragen, die mit rötlich marmorierten Gebälkstücken verziert sind. Die Stuckarbeiten im Inneren der Kirche sind atemberaubend, und die Emporen sind mit einem verzierten vergoldeten Balustradengitter versehen. 

Das vergoldete Altarbild ist ein weiterer Höhepunkt des Interieurs und zeigt ein exquisites Gemälde, das die Geburt Christi und die Anbetung durch die Hirten darstellt. Das Hochaltarbild ist eine exquisite Darstellung der Aufnahme Mariens in den Himmel.

Neben der Kirche ist auch die Bibliothek der Abtei einen Besuch wert. Neben 400 mittelalterlichen Manuskripten und Inkunabeln beherbergt ihr prächtig mit Fresken bemalter Innenraum rund 100.000 Objekte wie Bücher, Zeitschriften, Einzelblätter und Musik.

About Mihir

Hi, mein Name ist Mihir. Ich komme ursprünglich aus Indien, wuchs allerdings in Australien auf und lebte dann fast 10 Jahre in Finnland. Ich leide an chronischem Fernweh und bin immer auf der Suche nach neuen Abenteuern, gemeinsam mit meiner Frau Jacky. Neben dem Reisen beschäftige ich mich gerne mit Architektur, gutem Bier, Cricket, und AFL.

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